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Persona Analyse - generic white girls oder bad bitches?

Mit Personas ist das so ‘ne Sache. Die einen halten sie für den heiligen Gral der Zielgruppenanalyse, den anderen ist allein die Erstellung zu aufwendig.

Unser Plan heute: ein Plädoyer für Personas, allerdings mit Vorbehalten.

Übrigens: Wir haben ein kostenloses Persona Template für dich! Intersse? Klick hier!

Wer kann von Personas profitieren?

Fangen wir mal ganz vorne an. Wer braucht überhaupt Personas? Immerhin geht’s hier ja um Zielgruppenanalyse. Dann machen wir’s auch richtig.

Also, für wen ergibt das Ganze Sinn: vielleicht für dich? Immerhin liest du unseren Blogbeitrag dazu. Über den Begriff stolpert man in der Regel notgedrungen, wenn man eine neue Idee auf den Weg bringen möchte. Eine Idee, die in irgendeiner Weise mit Kunden zu tun hat, die danach schreit verkauft zu werden, die unter die Leute gebracht werden muss.

Eine andere Gruppe für die Personas interessant sind (oder sein sollten), sind Firmen, die bereits einen Internetauftritt besitzen, damit aber keine oder die falschen Kunden generieren.

Aber auch firmenintern kann die Erstellung von Personas nützlich sein, so können Talentpersonas die Idealbesetzung einer Stelle anzeigen oder Negativpersonas den Kunden worst case verhindern.

Template à la digitalwunder.io

Auch wir arbeiten mit Persona Templates. Weil wir verstehen, wie man sie gewinnbringend einsetzt. Und was man alles falsch machen kann. Ein wenig komplizierter als ein Eintrag in’s Grundschulfreundebuch ist das Ganze nämlich schon. Aber die Mühe lohnt sich in jedem Fall, denn Personas können einem helfen zielführender, effektiver und schneller zu arbeiten.

Das wollen wir jetzt unter Beweis stellen. Wir haben ein eigenes Template erstellt, das nicht nur unsere eigene Zielgruppenanalyse erleichtert, sondern auch die unserer Kunden. Und bestenfalls auch deine. Wir wissen noch nicht, wer du bist. Aber theoretisch könnte man ja unser Template dafür nutzen...

Du bist unser Versuchskaninchen

Jetzt wird’s fancy. Wir haben ein Template für unsere Kunden bereitgestellt und spielen jetzt mal durch wie eine Person für unser Persona Template aussehen könnte.

Was man bei der Erstellung generell nicht außer Acht lassen darf: es handelt sich bei der Persona weder um eine vollkommen fiktive Figur noch um eine reale. Personas sind semi-fiktional und mehr ein Archetyp als Stereotyp. Das bedeutet, wenn wir sagen, wir erstellen eine Persona rundum “dich”, meinen wir, wir erstellen den Archetyp einer Gruppe, die Interesse an Persona Templates hat. Also legen wir los!

So stellen wir uns Max vor. Sieht nett aus.

Max, 32, sympathischer Hipster

Unsere Persona heißt Max, ist 32, lebt in einer langjährigen Beziehung ohne Kinder, wohnt in Rosenheim und hat ein gutes Fachabitur.

Max ist angestellt in der Marketingabteilung einer Outdoor- und Lifestylemarke, wo er eigene Kampagnen und Konzepte erstellt, jedoch immer in Absprache mit seinem Vorgesetzten.

Unsere Persona Max ist ein extrovertierter Typ, offen gegenüber neuen Erfahrungen und legt Wert auf soziale Kontakte - auch außerhalb der Arbeit. Ihm sind Sympathie und Authentizität wichtiger als Profit, wobei er dennoch ehrgeizig im Job ist.

Aufgrund seines Wohnorts spricht Max sowohl Hochdeutsch (mit Kollegen und Kunden) als auch Bayrisch (mit seinen Freunden und Familie).

Mit den sozialen Netzwerken, vor allem aber Instagram, kennt er sich bestens aus und nutzt sie aktiv.

Max ist für uns ein sog. Lumbersexual: "A not-so-manly man dressing like a lumberjack (although a lot more refined) and sporting a beard that has the volume of a lumberjacks beard and the groom of a hipster..."

Arbeit = Vergnügen, zumindest bei Max

Max liebt seine Arbeit und identifiziert sich auch persönlich mit der Marke. Er könnte sich gut vorstellen, die Leitung der Marketingabteilung zu übernehmen, weswegen er vorhat, einen Initiativvorschlag zu einem verbesserten Marketingkonzept zu erarbeiten. Auf die Weise könnte er seinen Vorgesetzten unter Beweis stellen, was er auf dem Kasten hat.

Er recherchiert hierfür außerhalb der Arbeitszeit u.a. nach möglichen Strategien zur Zielgruppenanalyse. Er ist auf der Suche nach fundierten Informationen, die gerne in unterhaltsamer Form präsentiert werden können. Besonders hilfreich wären leicht anwendbare, kostengünstige und schnell umsetzbare Ideen sowie die Möglichkeit Kontakt mit einer Agentur aufzunehmen.

Das Resümee für Max

Basierend auf dem erstellten Template, wäre unsere Lösung für Max folgende: da Max ein offener Typ ist, für den Sympathie und Authentizität eine entscheidende Rolle spielen, sollten die Informationen für ihn in kompakter und unterhaltsamer Form präsentiert werden. Ebendies sollte auch auf sprachlicher Ebene erkennbar sein: locker, authentisch, fundiert. Da Max sich bestens im Netz auskennt, kann auch mit Downloads, Videos, Links und Co. gearbeitet werden.

Fazit: Mit Max als Persona für ein Persona Template als Produkt, wäre genau dieser Blogbeitrag sinnvoll, da er speziell auf Max - als Vertreter einer Zielgruppe - abgestimmt ist: Sprachlich nicht zu steif, unterhaltsame Elemente, Download einer Persona, Möglichkeit zur Kontaktaufnahme mit uns als Agentur.

Bitteschön, Max!

Also: generic oder bad bitch?

So. Zeit für ein Fazit. Sind Persona Templates basic bitches oder heiße Teile in der Zielgruppenanalyse? Wenn man’s ordentlich macht, auf jeden Fall zweiteres.

Anhand unserer Persona Max konnte ein Konzept zur Präsentation von Templates für eine Zielgruppe erarbeitet werden. Bestenfalls haben der hier aufgeführte Content und die Tonalität dazu geführt, dass ein Leser (der über Schnittmengen mit Max verfügt) jetzt mehr über Personas und Templates weiß, unser digitalwunder.io Template nutzen möchte und bestenfalls Bock hat mit uns zusammenzuarbeiten.

Btw. unser Template gibt’s als kostenlosen Download: blanko und mit Beispielen sowie einer ausformulierten Ausfüllanleitung. Mit anderen Worten: ein heißes Teil.